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FDA-Zertifikat

Die von vielen hervorgehobene und hochgelobte FDA-Zertifizierung dient zur Zulassung eines Gerätes in den USA und besagt lediglich, dass die Haare mindestens einen Haarwuchszyklus lang ausbleiben müssen um die Zertifizierung zu erhalten.

(US Food and Drug Administration (FDA) began allowing some manufacturers of hair removal lasers and flash lamps, used for epilation, to use the term "permanent hair reduction," [4] which the agency defines as: The long-term, stable reduction in the number of hairs regrowing after a treatment regime. The number of hairs regrowing must be stable over a time greater than the duration of the complete growth cycle of hair follicles) Quelle: www.fda.gov

Somit haben auch sehr viele „low range“ Geräte mit geringer Behandlungs-Energie diese Zulassung.

Dauerhafte oder permanente Haarentfernung wurde von der FDA (Food and Drug Administration USA) definiert als "signifikante Haarreduktion für einen Zeitraum, der länger ist als ein Haarzyklus in der entsprechenden Körperregion”. Die Urform aller Haarentfernungsmethoden ist die Nadelepilation. Seit einiger Zeit wird jedoch auch die Laser- und Blitzlichtepilation in diesem Bereich mit Erfolg eingesetzt, es sei denn, die zu entfernenden Haare sind hell oder farblos: in diesem Fall ist die Nadelepilation nach wie vor die einzig effektive Methode.

Filter

Ohne Filter würde ein IPL-Gerät das gesamte Lichtspektrum der Xenon-Lampe auf die Haut applizieren und somit schwerste Verbrennungen zur Folge haben. Um dem entgegen zu wirken wird das Licht vor Abgabe auf die Haut gefiltert. Im Normalfall besteht ein Filter aus Glas, welches mit speziellen Stoffen bedampft wurde. Im besten Fall besteht der Filter aus Polymer. Nachteil der Glasfilter (dielektrische Filter) ist ihr hoher Streufaktor der bewirkt, dass eine exakte Filterung unmöglich wird. Bei Polymerfiltern ist eine exakte Filterung bei einem gewünschten Nanometer-Bereich (Wellenlängenbereich) möglich. Nachteil ist jedoch, dass der Polymerfilter nach ca. 1000 Schuss gewechselt werden muss.

Um weitere schädliche Strahlen herauszufiltern haben sich Wasser und der sogenannte Blockfilter als äußerst effektiv erwiesen.

High-End-Geräte sind also bestenfalls 3-fach gefiltert (Wasser-, Block- und Polymerfilter).

Follikel

Der Haarschaft liegt in einer länglichen Einstülpung der Oberhaut, dem Haarfollikel oder Haarbalg, an dessen unteren Ende das Haar in der Haarwurzel gebildet wird. In den Follikel mündet eine Talgdrüse, gelegentlich auch eine Duftdrüse.

Am äußeren Rand setzt, außer bei Primärhaaren (Deck- und Fellhaare), der kleine Haaraufrichtemuskel (Musculus arector pili , auch Haarbalgmuskel) an. Er besteht aus glatter Muskulatur, entspringt von der oberflächlichen Schicht der Lederhaut und setzt unterhalb der Talgdrüse am Haar an. Der Musculus arector pili richtet das Haar bei psychischen Einflüssen wie Erregung und Wut ("es stehen die Haare zu Berge", "das Fell sträubt sich") auf. Die Innervation erfolgt unwillkürlich durch sympathische Nervenfasern. Auch bei Kälte richten sich die Haare durch diesen Muskel auf. Beim Menschen nennt man die durch das Aufrichten der Haare entstehende Hautstruktur auch Gänsehaut. Der Sinn dieser Aufrichtung der Haare besteht in einem vermehrten Einschluss von Luft, die die Isolation gegen Kälte erhöht. Beim Menschen hat dieser Mechanismus allerdings aufgrund der geringen Haardichte kaum einen Effekt. Schließlich umwickeln einige Nervenfasern den Follikel und erfüllen als Haarfollikelrezeptoren Tastfunktionen.
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